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Einsatz von Kalkhydrat im Asphalt

 

Der Einfluß von Kalkhydrat (Ca(OH)2)auf die Qualitätseigenschaften des Asphalts resultiert aus einer Reihe von Faktoren:

  • Die Calciumionen des Kalkhydrats lagern sich an die Gesteinsoberfläche an.
  • Kalkhydrat reagiert mit den sauren Bestandteilen des Bitumens.
  • Kalkhydrat hemmt das Quellverhalten von tonigen Bestandteilen auf der Gesteinsoberfläche.
  • Die hohe spezifischen Oberfläche des Kalkhydrats führt zu einer Versteifung des Asphaltmörtels.

In Summe führen diese Effekte zu einer deutlichen Verbesserung der Gebrauchseigenschaften des Asphalts:

  • Höhere Affinität zwischen Bitumen und Gestein 
  • Reduzierung der Alterung des Bitumens 
  • Erhöhung der Verformungsbeständigkeit
  • Verbesserung des Tieftemperaturverhaltens

Vor allem in den Vereinigten Staaten, aber auch im europäischen Ausland hat sich Kalkhydrat seit langem im praktischen Einsatz bewährt. Inzwischen hat sich auch in Deutschland bei privaten Auftraggebern und in den Straßenbauverwaltungen die Erkenntnis durchgesetzt, daß der Einsatz von Kalkhydrat die Lebensdauer des Bauwerks Straße deutlich erhöhen kann. So ist in Niederbayern und in Nordrhein-Westfalen (auf Bundesautobahnen und Bundesstraßen) Kalkhydrat bei Verwendung von sauren Gesteinen in Asphaltdeckschichten seit geraumer Zeit verbindlich vorgeschrieben. In den Bundesländern Rheinland-Pfalz (seit 2014) und Sachsen-Anhalt (seit 2017)  ist die Zugabe von Kalkhydrat in Deck- und Binderschichten unabhängig von der Gesteinsart obligatorisch.

Gerne berate und informiere ich Sie über den Einsatz von Kalkhydrat im Asphalt.

 

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